Besuch im Atelier
Auf dem Dachboden des Hauses in Ommersheim ist das Reich von Benno Breyer. Hier im Atelier entstehen die meisten Bilder des pensionierten Kunsterziehers. Mit der Kunst beschäftigte er sich zeitlebens. Beruf und persönliche Neigung finden sich seit jeher in bester Übereinstimmung.
Ausgangspunkt des künstlerischen Schaffens ist die erfahrbare Umwelt und ihre Umsetzung in die Sprache der Malerei. Dabei sind es die alltäglichen Dinge, die die interessantesten Ansatzpunkte bieten.
In der Tradition der Realisten
Benno Breyer sieht sich in der Tradition der großen Realisten des 19. und 20. Jahrhunderts, wozu auch einige Maler aus der ehemaligen DDR gehören.
In technischer Hinsicht bedient er sich vor allem der Ölmalerei, oft auch in Verbindung mit der Acryl-Malerei. Als wichtigste Voraussetzung sieht Benno Breyer die Fähigkeit der zeichnerischen Bewältigung der Wirklicheit - nach dem Motto von Adolf Menzel: "Alles Zeichnen ist gut, alles Zeichnen ist besser."
Bilder aus der Industrie
Eine besondere Vorliebe gilt der Arbeitswelt, wobei eines seiner erklärten Vorbilder der saarländische Maler Fritz Zolnhofer ist. Nach seiner Überzeugung gelten in der Kunst nicht primär die Inhalte, sondern die Form, in welche sie durch den Schaffenden gebracht werden.

